Kölner Ärzte e.V.
Kölner Ärzte e.V.

Protest e-Card

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 Diese Politik

  macht krank

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      Wir fordern:

  • Die wohnortnahe Arztpraxis muss bleiben
    Die Versorgung muss endlich angemessen bezahlt werden
  • Rechte und Würde von Patienten und Ärzten sind zu schützen
  • Keine Speicherung von Patientendaten auf Bundes-Computern
  • Stopp der „elektronischen Gesundheitskarte“
  • Abbau der nutzlosen Bürokratie
  • kein Aufkauf der Praxen und Kliniken durch Großinvestoren

Eine fehlgeleitete Politik will die Massenabfertigung in Polikliniken in der Trägerschaft profitorientierter Kapitalgesellschaften. Das vertrauensvolle Arzt-Patienten-Verhältnis soll „eingespart“ werden. Geld, das den Patienten für ihre Versorgung zusteht, wird stattdessen zur Finanzierung einer ausufernden Bürokratie und zur Etablierung eines staatlichen Kontroll- und Überwachungssystemsverwendet. Dagegen wehren wir uns. Machen Sie mit! Schließen Sie sich an! Wir fordern einen Kurswechsel in der Gesundheitspolitik!

=> Stempel:  "eCard nein danke"

Dieser schöne Stempel kann zum Preis von 25,-€ bei uns bestellt werden. Sinn ist, diesen Stempel z.B. auf jede Überweisung aufzudrucken.

 

 

 

Protest mit Freier Ärzteschaft gg. eCard in der KV Köln (2.9.09)  -

Die Wahrheit ist:  Viele der jetzt schon in unseren Praxen stehenden Lesegeräte werden auch die neue e-Card lesen können. Hier sollte man sich beim Anbieter informieren. Ist das Gerät zu alt, so gibt es auf dem Markt zahlreiche preiswerte Produkte, die nicht online-fähig sind, aber alte wie neue Karte mühelos einlesen können. Niemand ist also gezwungen, die teueren KV-Modelle einzusetzen und nach jetzigem Stand darf man uns auch nicht zwingen.

 

Produkte, die die neue e-Card einlesen (ohne Gewähr und bestimmt nicht vollständig):

  • Orga-Lesegerät der 5000-er-Serie (MKT), zB Orga HML 5000/5010. Diese Geräte sind in zahlreichen Praxen jetzt schon vorhanden.
  • MKT-Geräte, wie zB Cherry ST2052, ca. 65,- €
  • Cherry-Tastatur mit Kartenleser, G80-1502, ca. 160,- €

Also Kollegen, es gitl weiterhin:

  • Keine online-fähigen KV-Lesegeräte anschaffen !
  • Keine Gerätepauschalen der KV in Anspruch nehmen !

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Die KV führte eine Info-Börse zu den e-Card-Lesegeräten KV durch. Zahlreiche IT-Anbieter versuchten ihre Produkte an den Arzt zu bringen. Es war offenbar, hier geht es um viel Geld und es ist zu befürchten, es ist das der Patienten und unseres. Die "Freie Ärzteschaft" führte in der KV eine Gegen-Informationsveranstaltung durch. Wir "Kölner Ärzte" hatten zur Unterstützung aufgerufen und etliche Kollegen folgten diesem Aufruf. Wir verteilten Flugblätter und führten mit sehr vielen Kollegen fruchtbare Gespräche.

Fast alle Kollegen, mit denen wir sprachen, lehnten die e-Card ab. Es bestand aber die Sorgen, dass bald Patienten mit der neuen Karte an der Anmeldung stehen und die Daten dann von Hand eingegeben werden müssen.

  

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© Walter Klüwer