Kölner Ärzte e.V.
Kölner Ärzte e.V.

Protest gg. eCard in der KV Köln

2.9.2009

 2.9.09  Protest mit Freier Ärzteschaft gg. eCard in der KV Köln

Die KV führte eine Info-Börse zu den e-Card-Lesegeräten KV durch. Zahlreiche beschlipste IT-Anbieter versuchten ihre Produkte an den Arzt zu bringen. Es war offenbar, hier geht es um viel Geld und es ist zu befürchten, es ist unseres.Die "Freie Ärzteschaft" führte in der KV eine Gegen-Informationsveranstaltung durch. Wir "Kölner Ärzte" hatten zur Unterstützung aufgerufen und etliche Kollegen folgten diesem Aufruf. Wir verteilten Flugblätter und führten mit sehr vielen Kollegen fruchtbare Gespräche.

Fast alle Kollegen, mit denen wir sprachen, lehnten die e-Card ab. Es bestand aber die Sorgen, dass bald Patienten mit der Karte an der Theke stehen und diese dann nicht eingelesen werden können.

Die Wahrheit ist:  Viele der jetzt schon in unseren Praxen stehenden Lesegeräte werden auch die neue e-Card lesen können. Hier sollte man sich beim Anbieter informieren. Ist das Gerät zu alt, so gibt es auf dem Markt zahlreiche preiswerte Produkte, die nicht online-fähig sind, aber alte wie neue Karte mühelos einlesen können. Niemand ist also gezwungen, die teueren KV-Modelle einzusetzen und nach jetzigem Stand darf man uns auch nicht zwingen.

Produkte, die die neue e-Card einlesen (ohne Gewähr und bestimmt nicht vollständig):

  • Orga-Lesegerät der 5000-er-Serie (MKT), zB Orga HML 5000/5010. Diese Geräte sind in zahlreichen Praxen jetzt schon vorhanden.
  • MKT-Geräte, wie zB Cherry ST2052, ca. 65,- €
  • Cherry-Tastatur mit Kartenleser, G80-1502, ca. 160,- €

Also Kollegen, es gitl weiterhin:

  • Keine online-fähigen KV-Lesegeräte anschaffen !
  • Keine Gerätepauschalen der KV in Anspruch nehmen !
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© Walter Klüwer